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Die Wahl des passenden Zeltes hängt beim Campen immer von seinem Einsatzzweck ab. Soll es auf Touren in Gipfelhöhe gehen oder eher entlang der nordischen Küste. Das Allerwichtigste für unterwegs für Sie ist, dass sich überhaupt ein Zelt in Ihrem Gepäck befindet. Schließlich bietet solch ein Zelt neben ganz pragmatischen Gründen, wie Regen- und Windschutz auch noch viele andere Vorteile. Auf die Frage, ob sich ein Tunnelzelt für Ihr Vorhaben eignet, geben wir Ihnen in diesem Artikel eine Antwort.

Vorteile von Tunnelzelten

Der Name „Tunnelzelt“ ist seiner Form entnommen. Tunnelzelte sind Zelte mit einer länglichen Form, die wie ein Tunnel erscheinen. Ihr großer Vorteil liegt in der konstanten Raumhöhe. In diesem Zelt können Sie nahezu überall gut sitzen. Dadurch, dass Tunnelzelte mit vier bis sechs Heringen abgespannt werden müssen, ergeben sich im Zelt selbst sehr stabile Seitenwände. Durchhängende Zeltwände, in denen sich Regenpfützen bilden, suchen Sie in einem Tunnelzelt vergebens. Vorteilhaft sind auf jeden Fall die gute Raumnutzung und die damit verbundene Kopffreiheit. Tunnelzelte halten zudem auch kräftigen Windstößen stand, wenn Sie in Windrichtung aufgebaut sind. Durch ihre Tunnelform bieten sie starkem Wind keine große Angriffsfläche von vorn. Kommt starker Wind von der Seite, sollten Sie Ihr Tunnelzelt gut abspannen. Typischerweise werden Tunnelzelte unter Outdoorfans auch Schlechtwetterzelte genannt.

Nachteile von Tunnelzelten

Das Abspannen von Tunnelzelten nimmt gegenüber Kuppelzelten wesentlich mehr Platz in Anspruch. Das Abspannen mit Heringen lässt sich noch dazu in alpinem Gelände kaum bewerkstelligen. Haben Sie dann noch Pech und der Wind dreht alle paar Minuten, dann bietet ein Tunnelzelt an den Seitenflächen sehr viel Berührungsfläche. Der größte Nachteil aber ist, dass sich Tunnelzelte in den warmen Sommermonaten unheimlich stark aufheizen und saunaartige Temperaturen im Innenraum herrschen. Die Luftzirkulation ist aufgrund der Bauweise von Tunnelzelten  schlichtweg schlechter, als bei Kuppelzelten.

Wo Sie mit einem Tunnelzelt gut unterwegs sind

Tunnelzelte eignen sich hervorragend für Regionen, in denen  kein Platzmangel beim Campen herrscht, etwa in Skandinavien. Ihr Packmaß ist viel kleiner, als das von Kuppelzelten. Wollen Sie beispielsweise mit dem Fahrrad auf mehrtägige Tour gehen, sollten Sie sich ein Tunnelzelt zulegen. Es schützt und bietet Unterschlupf bei Kälte und Nässe.

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