Auf unseren Straßen starben im vergangenen Jahr insgesamt 381 Radfahrer. Bei vielen der tödlichen Unfälle hätte ein Fahrradhelm das tragische Schicksal abwenden und Schlimmeres verhindern können. Bei Kindern sind Fahrradhelme längst schon zur Normalität geworden. Erwachsene jedoch sind im Straßenverkehr noch häufig ohne schützenden Helm anzutreffen. Dabei gibt es heutzutage kaum Fahrradhelme zu kaufen, die nicht der gängigen Sicherheitsnorm entsprechen. Worauf es beim Kauf eines Fahrradhelmes ankommt, erklären wir Ihnen gleich.

Kaufberatung Fahrradhelm: Beim Kauf auf Sicherheitszeichen achten

Jeder Sicherheitshelm im Straßenverkehr ist besser, als keiner – selbst wenn er kein Sicherheitszeichen aufweisen sollte. Besser sind jedoch auf jeden Fall Helme, die mit dem GS-Zeichen (GS als Zeichen für geprüfte Sicherheit) versehen sind. Diese Fahrradhelme sind nach europäischer Norm geprüft und für den Straßenverkehr zugelassen. Bereits ab 30 Euro können geprüfte Helme bereits im Handel erworben werden. Sicherheit muss also nicht einmal teuer sein.

Beim Neukauf Helm anprobieren

Kaufen Sie keinen Helm, den Sie nicht selbst anprobiert haben. Jeder Kopf ist verschieden. Vielleicht kommen Sie ja mit den Einstellungsmöglichkeiten eines bestimmten Modells gar nicht zurecht. Lassen Sie sich lieber von einem fachkundigen Verkäufer beraten. Er kann Ihnen genau sagen, wie Sie Ihren Helm richtig auf Ihre Kopfform einstellen.

Die richtige Größe finden beim Kauf eines Fahrradhelms

Fahrradhelme gibt es in verschiedenen Größen zu kaufen. Gängige Größen sind S, M und L. In einigen Fahrradgeschäften werden sogar Fahrradhelme in Größe XL angeboten. Sie sollten auf jeden Fall Ihre Kopfgröße kennen. Hilfreich ist es beispielsweise, wenn Sie Ihren Kopfumfang zu Hause schon einmal mit dem Maßband ermitteln. Am einfachsten lässt sich das vor dem Spiegel machen oder gemeinsam mit dem Partner oder der Partnerin.

Der Fahrradhelm muss fest sitzen

Fahrradhelme dürfen nicht wackeln, wenn Sie Ihren Kopf hin- und her bewegen. Wackelt doch etwas, versuchen Sie zunächst, die Einstellgurte fester zu ziehen. Wenn diese Maßnahme nicht hilft, sollten Sie unbedingt einen kleineren Fahrradhelm ausprobieren. Auf keinen Fall darf Ihr Helm drücken, denn dann werden Sie ihn mit Sicherheit nicht aufsetzen. Wenn der Helm gut sitzt und beim Kopfschütteln nicht verrutscht, dann sitzt er perfekt.

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