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Trekkingstöcke unterstützen erwiesener Maßen die Sprunggelenke, die Knie und die Hüfte beim Laufen. Den größten Unterstützungseffekt entwickeln sie, wenn es auf langer Strecke bergab geht. Mit Trekkingstöcken lässt sich außerdem die Gefahr eines Unfalls durch Ausrutschen auf glattem Untergrund oder matschigen Böden minimieren.  Wer sich neue Trekkingstöcke anschaffen möchte, steht dabei oft vor der berühmten Qual der Wahl. Worauf Sie beim Kauf Ihrer  neuen Wanderhilfen achten sollten,  verraten Ihnen unsere Tipps.

Aluminium oder Carbon – auf den Einsatzzweck kommt es an

Aus Aluminium hergestellte Trekkingstöcke sind oft etwas schwerer als ihre Konkurrenz aus Carbon. Der Vorteil des Aluminiums liegt in seiner Materialbeschaffenheit – Stöcke, die nach mehrmaliger Benutzung verbogen sind, lassen sich mit Leichtigkeit wieder gerade formen. Für Aluminium-Trekkingstöcke müssen Outdoor-Liebhaber außerdem nicht so tief in die Tasche greifen. Zum Saisonbeginn im März oder April sind diese Stöcke oftmals auch bei Discountern im Angebot. Für gelegentliche Touren oder Laufanfänger reicht die Qualität dieser Produkte auf jeden Fall aus. Der Nachteil: Aluminium korrodiert leicht, wenn es mit Feuchtigkeit in Berührung kommt. Deshalb sollten Sie durch regen nass gewordene Stöcke auseinander nehmen und gut trocknen.

Trekkingstöcke aus Carbon sind sehr leicht und trotzdem stabil. Bei starker Belastung können sie im Extremfall brechen, was einer der wenigen Nachteile dieser Trekkingstöcke ist. Trekkingstöcke aus Carbon sind zwar teurer als Aluminiumstöcke, doch dafür nehmen sie beim Laufen entstehende Schwingung besser auf. Für professionelle Einsatzzwecke eignen sich Trekking- oder Skistöcke aus Carbon hervorragend.

Griff mit Pfiff – Rutschfest und sicher

Beim Kauf von Trekkingstöcken liegen die größten Unterschiede meist in der Verarbeitung des Griffes. Verschiedene Materialien, wie Kautschuk, Kork oder Schaumstoff können hier zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass der Griff gut in der Hand liegt und Sie mit nassen oder verschwitzten Händen nicht abrutschen. Achten Sie auch auf die Handschlaufe. Das Material sollte weich sein, damit bei längerem gebrauch nichts an der Hand scheuert. Der Zugmechanismus der Schlaufe muss sich schnell und unkompliziert betätigen lassen, damit Sie die Länge der Schlaufe selbst an Ihre Vorlieben anpassen können.

Stocklänge schnell verstellen können

Gerade beim Anstieg am Berg benötigen Sie oft kürzere Stocklängen, als bergab. Ihre Trekkingstöcke sollten sich deshalb mittels Verstellmechanismus schnell verkürzen lassen. Im Großen und Ganzen können Sie sich zwischen Drehsystemen und Klemmverschlüssen entscheiden. Bei preiswerten Modellen wurde oft ein Drehmechanismus verwendet. Dieser birgt die Gefahr, dass er schnell verschleißt und sich die Stöcke nach geringer Benutzung selbst ungewollt verstellen. Dieses Risiko birgt große Gefahren bergab, wenn Sie sich auf die Stabilität des Stockes verlassen und sich mit Ihrem gesamten Gewicht abstützen. Gerade bei Frost oder stark verschmutzten Stöcken ist das Einstellen des Drehmechanismus oft ein Problem. Hebelverschlüsse oder Klemmverschlüsse bieten mehr Sicherheit und lassen sich oftmals auch einfacher einstellen.

Nehmen Sie Ihren Favoriten vor dem Kauf unbedingt selbst in die Hand und gehen Sie ein Stück damit. Testen Sie, ob Sie mit dem Verstellmechanismus klarkommen und wie Sie die Handschlaufen einstellen.

 

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