Sport in der Schwangerschaft – ein heikles Thema. Einige Sportarten können ohne Probleme ausgeführt werden, bei anderen ist jedoch Vorsicht geboten. Doch wie schaut es eigentlich mit dem Wandern aus? Ist Wandern in der Schwangerschaft ok? Oder sollte man es doch lieber bleiben lassen…

Wandern ist für Schwangere gut geeignet

Grundsätzlich ist gegen gemäßigtes Wandern in der Schwangerschaft nichts einzuwenden. Denn Wandern birgt keine großen Verletzungsrisiken und Lunge und Herz versorgen den weiblichen Körper und das Baby optimal mit Sauerstoff.

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Wandern in der Schwangerschaft kann dem Körper gut tun.

Tipps zum schwanger wandern

Auch wenn das Wandern für Schwangere gut geeignet ist, gibt es jedoch ein paar Dinge, die du für dich und dein Kind beachten solltest.

1. Extreme Höhenunterschiede vermeiden

Um deinen Kreislauf zu schützen solltest du es vermeiden, in extremer Höhe zu wandern oder mit einer Gondel große Höhenunterschiede zurückzulegen. Auch der Gleichgewichtssinn ist bei Schwangeren oftmals ein wenig beeinträchtigt – achte daher darauf nicht auf zu schmalen Pfaden zu wandern.

2. Wanderstöcke helfen bei Gleichgewichtsstörungen in der Schwangerschaft

Am besten nimmst du Wanderstöcke mit zu deiner Wanderung. Denn mit diesen kannst du das Gleichgewicht besser halten und bist sicherer unterwegs. So schützt du nicht nur dich sondern auch dein Kind. Insbesondere beim bergab laufen kannst du dich so besser abstützen.

3. Auf extreme Wanderungen in der Schwangerschaft verzichten

Gemäßigtes Wandern ist für Schwangere kein Problem, extremes Bergwandern sollte allerdings vermieden werden. Das heißt, keine extrem steilen, langen oder anstrengenden Touren.

Besser geeignet sind kurze Strecken für Schwangere: Wenn du merkst, dass du gerne noch ein wenig weiter laufen möchtest, kannst du die Wanderung immer noch verlängern. Schlimm und gefährlich ist es, wenn du los läufst und dich mitten im Nirgendwo die Kraft verlässt.

4. In der Schwangerschaft auf gute Erreichbarkeit beim Wandern achten

Achte darauf, dass deine Wanderroute nicht zu weit abseits von der Zivilisation liegt. Du solltest immer Handyempfang haben und im schlimmsten Fall muss ein Notarzt dich erreichen können. Daher raten wir von Bergwanderungen, bei denen der Rettungsdienst dich nur schwer erreichen kann, ab. Besser ist einfaches Wandern in besser erreichbaren Gebieten in der Schwangerschaft.

5. Achte darauf genug zu trinken beim Wandern

In der Schwangerschaft solltest du generell darauf achten, dass du dich und dein Baby mit ausreichend Wasser versorgst. Gerade beim Wandern solltest du immer genug Wasser dabei haben und regelmäßig trinken.

6. Höre auf dein Bauchgefühl in der Schwangerschaft

Das eigene Bauchgefühl sagt einem in der Regel am besten, ob du dich fit genug fühlst für eine Wanderung oder es besser sein lassen solltest. Im Zweifelsfall kannst du dein Vorhaben natürlich sicherheitshalber mit einem Arzt abklären.

Suche dir im Vorfeld eine Wanderroute heraus, die du gut bewältigen kannst und überschätze dich nicht. Dann steht der Wanderung in der Schwangerschaft nichts mehr im Wege.

7. Mache immer wieder Pausen und wandere langsam

Um deine Kräfte und Energie zu schonen, solltest du immer wieder Pausen machen. Plane feste Pause ein und gibt deinem Körper die Zeit, die er braucht um sich zu erholen.

Außerdem solltest du auf dein Tempo achten – und im eigenen Tempo gehen. Hetze dich nicht. Das Atmen fällt Schwangeren oftmals schwerer als nicht-schwangeren Mitwanderern. Und die Ausdauer ist oftmals beeinträchtigt. Lasse dich daher auch nicht von Begleitpersonen hetzen.

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Wandern in der Schwangerschaft kann dabei helfen, sich von den Strapazen der Geburt besser zu erholen.

Gründe für das Wandern in der Schwangerschaft:

Warum sollte man in der Schwangerschaft wandern? Diese Gründe sprechen für das schwanger wandern:

✔ Wandern in der Schwangerschaft ist ungefährlich

Es gibt viele Frauen, die sich in der Schwangerschaft sportlich betätigen möchten, aber nicht ganz wissen wie. Denn viele Sportarten sind für Schwangere tabu. Oftmals schaden sie dem Kind. Wandern ist aber eine sehr sanfte Sportart. Für Mutter und Kind ist sie ungefährlich, solange man keine extremen Wanderungen macht. Gemäßigtes, leichtes Wandern ist für Schwangere gut geeignet.

✔ Wandern hilft Schwangerschaftsübelkeit zu vermeiden

Bei vielen Frauen trägt das Wandern in der Schwangerschaft zu einem bessern Körpergefühl bei. Oftmals hilft es sogar, Schwangerschaftsübelkeit zu vermeiden. Der Körper wird beim Wandern gut mit Sauerstoff versorgt und das tut sowohl der Mutter, als auch dem Baby gut.

✔ Wandern reduziert Stress

Auch in der Schwangerschaft fühlen sich viele Frauen gestresst. Dabei schafft das Wandern einen guten Ausgleich und entschleunigt. Man entflieht dem Alltag und kann neue Kraft tanken.

Auch dem Baby tut das Wandern in der Schwangerschaft somit gut – und die schaukelnden Bewegungen beruhigen dieses oftmals sogar. Beim Wanden kannst du und dein Baby sich also von Alltagsstress erholen.

✔ Wandern in der Schwangerschaft hilft sich von der Geburt schneller zu erholen

Frauen, die während der Schwangerschaft Sport treiben und sich bewegen, haben nachweislich ein besseres Körperbewusstsein, als Sportmuffel.

Nachgewiesen wurde unter anderem auch, dass sich Sport-treibende Schwangere gegenüber Sport-ablehnenden Schwangeren nach der Geburt schneller von den durchgemachten Strapazen erholen.

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