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Kinder lieben die Natur. Sie sind von Geburt an neugierig und wollen alles kennenlernen, egal ob es sich um eine Spinne handelt oder um einen Hirschkäfer. Wenn Sie sich an ein paar grundsätzliche Regeln halten, wird die nächste Wanderung gemeinsam mit Ihren Kindern ein voller Erfolg.

Regel Nr. 1: Bloß keine Langeweile aufkommen lassen

Eine Tour mit Kindern muss gut geplant werden. Das geht schon bei der Streckenauswahl los. Wählen Sie lieber kurze und übersichtliche Strecken, als Wege, auf denen Sie selbst nicht sicher sind wohin sie führen. Nur wenn Sie sicher sind, sind es Ihre Kinder auch. Helfen Sie ihnen an steilen Hängen oder anspruchsvollen Steigungen ein wenig aus und halten Sie Ihre Hand hin. Gegebenenfalls müssen Sie Kinder auch mittels Gurtsystem absichern können. Achten Sie darauf, dass die ausgewählte Strecke genug Abwechslung für die kleinen Wanderer bietet, so dass es gar nicht erst zu Langeweile kommen kann. Erklären Sie unterwegs die Tierwelt oder spielen Sie Verstecken. Das schafft positive Erinnerungen auf beiden Seiten und macht Spaß. Ob Ihre Kleidung dabei etwas Schmutz abbekommt ist völlig egal.

Regel Nr. 2: Auch Kinder brauchen robuste Outdoorssachen

Eine Wanderung in der Natur lässt sich nur schwer mit Kleidungsstücken machen, die zu eng anliegen oder nicht dreckig werden dürfen. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Ihre Kinder angemessen gekleidet sind. Locker soll die Kleidung sitzen und bequem. Gut ist, wenn auch die Kleinen gegen Regen und übermäßiges Schwitzen geschützt sind. Atmungsaktive Outdoorjacken und –hosen gibt es heutzutage auch schon in kleinen Größen. Denken Sie aber auf jeden Fall an Wechselkleidung. Zumindest ein neues Oberteil und frische Socken gehören in den Rucksack. Das Schuhwerk der kleinen Eroberer sollte ebenfalls robust sein. Das verhilft in unsicherem Terrain zu einem festen Tritt und schützt vor Stürzen. Wenn die Wanderschuhe dazu noch wasserabweisend sind, umso besser. Gegen übermäßige Sonneneinstrahlung hilft im Sommer ein Sonnenhut. Im Winter dagegen schützen Wollmützen oder Mützen aus Flies vor kaltem Wind in den Ohren.

Regel Nr. 3: Kinder mit einer Belohnung am Ende motivieren

Kinder lassen sich gern locken. Wenn auf sie nach einer langen Wanderung eine Belohnung wartet, dann werden auch kleine müde Geister wieder munter. Erzählen Sie unterwegs eine spannende Geschichte, die zum Schluss mit dem Auffinden eines Schatzes endet. Sobald Sie mit Ihren Kindern am Ziel angekommen sind, suchen Sie gemeinsam nach dem vergrabenen Schatz (den Sie natürlich schon vor der Wanderung versteckt haben). Halten Sie Ihre Erlebnisse mit einer Kamera oder mit Fotos fest. Ihre Kinder werden noch lange davon erzählen und immer wieder gern mit Ihnen die Welt erkunden wollen.

 

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