Geschätzte Lesezeit: 1 Minute

SlackliningSlacklining ist eine wellenschlagende Trendsportart im Outdoorbereich, die sich auch in Deutschland seit 2006 wachsender Beliebtheit erfreut. Es handelt sich bei dieser Sportart um das Balancieren auf einem Seil, der sogenannten „Slackline“. Die Slackline selbst besteht aus einem etwa 25 bis 35 Millimeter breiten Kunstfaserband. Sie wird zwischen zwei fixe Punkte, zum Beispiel Baumstämme oder Brückenfeiler gespannt, über die balanciert wird. Aus dem Englischen übersetzt bedeutet der Begriff „Slackline“ so viel wie „lockeres Band“. Möglicherweise rührt dieser Begriff noch aus den Anfangszeiten des Sports, als alte Autospanngurte als Slackline dienten. Mittlerweile hat sich ein gesamter Industriezweig für die Trendsportart gebildet. Die Slacklines haben neue Spannvorrichtungen bekommen und verschiedene Breiten.

Woher kommt das Slacklining?

Slacklining ist ein Sport, der sich als Nebenarm des Kletterns gebildet hat. Bereits in den 1960er Jahren balancierten Kletterer im bekannten „Camp 4“, dem Camp im Yosemite-Valley, auf den dortigen Absperrketten, um sich die Wartezeit zu verkürzen. In den 1980er Jahren versuchten einige Kletterer dann, verschiedene Seilarten und Seilbreiten zum Balancieren auszuprobieren. Richtig durchsetzen konnte sich die Sportart allerdings erst seit 2006, mit zunehmender Berichterstattung in den Medien und der Erfindung immer neuer industriell gefertigter Slacklines.

Welches Ziel verfolgt das Slacklining?

Ziel beim Slacklining ist es natürlich, so lange wie möglich auf der Slackline zu balancieren. Dabei kommt es darauf an, ständig im Gleichgewicht zu bleiben. Anders als auf starren Stahlseilen muss der Sportler sein Gleichgewicht auf der Slackline nicht halten, sondern immer wieder neu finden. Je nach Spannung wippt, dehnt, wackelt oder bewegt sich die Slackline nämlich.

Welche verschiedenen Disziplinen gibt es?

Eine Slackline lässt sich eigentlich nahezu überall spannen. In Großstädten finden sich oft knietief gespannte Leinen in Parks, wo sie zum Üben akrobatischer Tricks einladen. Neben diesen Lowlines gibt es noch die in höheren Lagen gespannten Highlines. Eine Jumpline hingegen ermöglicht durch ihre Länge von etwa 15 Metern auch Sprünge und Salti. Longlines wiederum sind Slacklines, die über größere Längen ab etwa 50 Metern gespannt werden. Schlussendlich gibt es im Slacklining noch die Waterlines, die getreu ihrem Namen über Wasser gespannt werden.

 

(Visited 109 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.