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Wer extreme Trekkingtouren liebt, der wird auch Geodät-Zelte lieben. Profis und Abenteuerliebhaber haben sie längst für sich entdeckt. Sie sind kompakt und halten extremen Witterungsbedingungen spielend stand. Was Geodät-Zelte ausmacht und wo ihre Vorzüge, aber auch ihre Nachteile liegen, erklären wir Ihnen in den folgenden Abschnitten.

Was Geodät-Zelte von anderen Zelten unterscheidet

Geodät-Zelte sind eine spezielle Unterart der Kuppelzelte. Was sie von anderen Zeltformen unterscheidet ist die Art, wie ihr Gestänge angeordnet ist. Bei Geodät-Zelten überkreuzen sich mindestens drei Gestänge an verschiedenen Stellen.  Diese Gestänge-Anordnung macht das Zelt extrem widerstandsfähig gegen Wind, weil die Zeltaußenfläche in kleinere Abschnitte unterteilt wird.

Geodät: Vorteile, die Profis überzeugen

Mit Geodät-Zelten finden Sie auf fast jeder Bodenart sicheren Halt, denn es werden zum Zeltaufbau nur wenige Zelthaken benötigt. Notfalls steht das Zelt sogar von allein – ganz ohne Heringe. Geodät-Zelte sind ursprünglich für den Einsatz als Expeditionszelt gemacht. Aus diesem Grund bestehen sie aus sehr widerstandfähigem Material. Obwohl sich ein Geodät gänzlich gegen Wind abdichten lässt, bietet es bei Bedarf gute Belüftungsmöglichkeiten. Hinzu kommt die praktische Raumausnutzung. Extreme Naturgewalten stellen für ein Geodät kaum eine Herausforderung dar und geben Abenteurern das gute Gefühl, der eisigen Kälte in der Natur nicht ausgeliefert sein zu müssen.

Die zweite Seite der Medaille: Nachteile von Geodät-Zelten

Seine Robustheit und die Verwendung wissenschaftlich ausgeklügelter Materialien schlagen sich bei Geodäts leider auch im Anschaffungspreis nieder. Unter 250 Euro sind diese robusten Alleskönner derzeit kaum zu haben. Ein weiterer Nachteil: Der erhöhte Zeitbedarf für den Zeltaufbau. Durch die Art und Verwendung mehrerer Gestänge benötigen Sie mehr Zeit, bis Ihr Zelt steht. Von Fliegengewicht kann bei Geodäts auch nicht die Rede sein, denn die robusten Materialien drücken auf das Eigengewicht.

Unser Fazit: Gut für den Extrem-Einsatz

Für Trekkingfans, die lediglich am Wochenende auf Tour gehen wollen, ist die Anschaffung eines Geodät-Zeltes wirklich nicht notwendig. Für diesen Zweck gibt es mittlerweile durchaus preiswertere Alternativen. Wenn Sie jedoch eine  Tour unter extremen Bedingungen planen und Gipfel stürmen wollen, dann sollten Sie das Geld für die Anschaffung eines Geodät-Zeltes unbedingt investieren.

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