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Es kann jederzeit die Situation kommen, in der du Hilfe anfordern musst und ein Notsignal senden musst. Gerade wenn du im alpinen Raum oder am Meer unterwegs bist, kann es schnell dazu kommen, dass du Hilfe durch den Notdienst anfordern musst. Die Rettung aus der Luft über Hubschrauber hat in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Wichtig ist in solchen Situationen, dass du dich verständigen kannst und weißt wie du ein Notsignal abgeben kannst.  Das Lichtzeichen SOS kennt jeder – doch welche anderen Notsignale gibt es noch? Wir helfen erklären dir, was du zum Thema SOS und Notsignal wissen musst, wenn du unterwegs bist.

Lichtzeiten S.O.S. ist international bekannt

Das bekannteste aller Notsignale ist das international bekannte SOS-Zeichen. Aber wie genau funktioniert das SOS Zeichen eigentlich?

Wie funktioniert das SOS Lichtzeichen? SOS Zeichen mit Licht

Ursprünglich gedacht war das SOS Zeichen für ein Morsegerät. Aber auch mit Licht lässt es sich erzeugen. Hierfür musst du folgende Signale geben: Drei Mal kurz, einmal lang und drei Mal kurz für die Buchstaben „SOS“. Zwischen den kurzen Signalen hat es sich bewährt, eine Sekunde Pause zu machen. Zwischen den langen Signalen mache lieber drei Sekunden Pause. So kannst du sicher sein, dass die gegenüberliegende Stelle das Signal auch gut versteht. Wiederhole das Signal auf jeden Fall so lange, bis du eine Antwort erhälst.

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Notsignal in den Bergen: Das internationale alpine Notsignal

Notsignale gibt es für verschiedene Situationen. Befindest du dich in den Bergen und hast keinen Sichtkontakt zur Rettungsstelle, dann ist es ratsam, das internationale alpine Notrufsignal abzugeben. Für dieses Notsignal solltest du sechs Mal in einer Minute, also alle zehn Sekunden, ein Licht- oder Tonzeichen abgeben. Zur Tonerzeugung eignen sich Pfeifen jeglicher Art. Du kannst aber auch  mit einem Kochlöffel gegen einen Topf schlagen oder zwei  Zeltstanden aneinander schlagen. Wichtig ist, dass Töne erzeugt werden. Nach Abgabe der Ton- oder Lichtzeichen wartest du eine Minute lang, ob du eine Antwort erhälst. Andernfalls gibst du erneut über eine Minute das Notsignal ab. Sobald die Rettungsstelle dich gehört oder gesehen hat, wird sie mit drei Zeichen hintereinander antworten und danach ebenfalls eine Minute Ruhe halten, um deine Antwort aufzunehmen.

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Alpines Notsignal bei Sichtkontakt abgeben

Siehst du den Rettungshubschrauber zu dir heranfliegen, kannst du „Ja, ich brauche Hilfe“ signalisieren, indem du beide Arme in die Luft hebst. Aus der Luft sieht dieses Zeichen dann aus, wie ein „Y“, für „Yes“.  Hebst du einen Arm in die Luft und den anderen Arm schräg nach unten, bedeutet das für die Crew „Nein“,  da du den Querbalken des Buchstaben „N“  für „No“ signalisierst.

Alternativ lassen sich diese beiden Zeichen auch mit dunklen Steinen auf hellem Untergrund darstellen.  Die Länge der Balken solle jeweils etwa sechs Meter betragen, damit das Signal aus der Luft gut zu erkennen ist. Ein „I“ wiederum steht für eine ernsthafte Verletzung.

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