Wie Sie schwieriges Gelände überwinden

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GeröllhaldeNeben wechselndem Klima haben Trekkingfans oft auch mit den Herausforderungen des Geländes zu kämpfen. Vor allem im Gebirge und an steilen Anstiegen verbergen sich oft schwer zu überwindende Passagen. Obwohl diese Streckenabschnitte oft die abenteuerlicheren zu sein scheinen, sollten Sie lieber die sichere Alternativroute wählen. Es geht schließlich um Ihre Gesundheit und vielleicht sogar um Ihr Leben.

Erfahrung und Trittsicherheit erforderlich

Um über Feld und Steine gehen zu können, benötigen Sie Erfahrung und eine gute Trittsicherheit. Anfänger sollten sich zu Beginn eher leichtere Strecken aussuchen und erst dann anspruchsvolleres Gelände wählen, wenn die erforderliche Trittsicherheit vorhanden ist. Ob Sie den weiteren Anstieg meistern werden, liegt auch an den Wetterbedingungen, sowie an der bereits zurückgelegten Wegstrecke. Erfahrene Wanderer achten auf die Zeichen Ihres Körpers und lassen sich immer noch Energiereserven übrig. Wenn Sie einen gefährlichen Streckenabschnitt zu überwinden versuchen, obwohl Sie ausgepowert und todmüde sind, kann Sie das ernsthaft in Schwierigkeiten bringen. Jedes noch so überwindbare Blockfeld und jede Geröllhalde kann unter diesen Bedingungen zur Todesfalle werden. Ruhen Sie lieber aus und gönnen Sie sich die Zeit, um wieder zu Kräften zu kommen.

Ruhe notwendig für Auf- und Abstiege

Geröllhalden lassen sich im Allgemeinen leichter überqueren, wenn Sie Ihren Trekkingstock zu Hilfe nehmen. Mit ihm lässt sich der vor Ihnen liegende Weg leicht abtasten. Bewahren Sie auf jeden Fall Ruhe und versuchen Sie ohne Hast, das vor Ihnen liegende Gelände zu überqueren. Gehen Sie am besten seitwärts, um das Gleichgewicht besser halten zu können und nicht zu rutschen. Notfalls können Sie Fixseile zur Überquerung gefährlicher Passagen verwenden.

Für die Überquerung von Flüssen hat es sich bewährt, einzelne Gruppenmitglieder anzuseilen, so dass sie einen Halt in reißender Strömung bilden können. Gerade in Flüssen mit reißender Strömung bietet sich dieser Variante der gegenseitigen Absicherung an.

Für das Trekking in sumpfigem Gelände bietet sich ebenfalls ein Wanderstock an, mit dem Sie in das vor sich liegende Gelände stechen können, um die Beschaffenheit des Bodens zu testen. Achten Sie besonders auf Ihren Vorgänger, um nicht einzusinken. Im Zweifelsfall müssen Sie schnell reagieren und zu einem festeren Streckenabschnitt laufen oder springen.

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