Geschätzte Lesezeit: 1 Minute

Ausflüge am Wochenende oder im Urlaub können für den Körper sehr anstrengend sein. Wichtig ist deshalb, dass Sie einen geeigneten Ort für die Nacht finden, an dem Sie Ihr Lager aufschlagen können. Was der ideale Lagerplatz bereithalten sollte, dass verraten wir Ihnen hier.

Wichtiger als schöne Aussicht: Ihre Sicherheit

Ein idealer Ort zum Aufschlagen eines Zeltes ist weit genug weg vom nächsten Fluss oder See. Achten Sie darauf, dass der Untergrund absolut trocken ist, damit Sie nicht überraschend nass werden über Nacht. Ihr Lagerplatz sollte auch nicht direkt an einem Steilabbruch liegen oder unter einem Feldvorsprung. Steine, die herunterfallen, könnten auf die dünne Zeltwand fallen und Ihre Sicherheit gefährden.

Bei längerem Aufenthalt: Latrine bauen

Wenn Sie Ihren Lagerplatz länger als eine Nacht bewohnen wollen oder gar mit mehreren Sportfreunden unterwegs sind, lohnt sich er Bau einer Feldlatrine auf jeden Fall. Heben Sie hierfür mit dem Spaten ein etwa 30 Zentimeter breites, 60 Zentimeter langes und ungefähr 50 Zentimeter tiefes Loch im Boden aus. Nun fertigen Sie aus dicken Ästen den „Toilettensitz“. Hierzu bauen Sie mit dicken Ästen eine Art Sägebock, den Sie über das Loch stellen.

Dusche vom Baum mit Wassersack bauen

Unterwegs mit warmem Wasser duschen zu können, ist ein Segen. Auf diesen Luxus müssen Sie auch gar nicht verzichten. Legen Sie einfach Ihren vollen Wassersack ein bis zwei Stunden in die pralle Sonne und hängen ihn dann an einem Baum auf. Anschließend öffnen Sie den Wasserschlauch und können das warme Wasser genießen.

Faltschüssel zum Spülen

Um Geschirr spülen zu können, lohnt sich die Anschaffung einer Faltschüssel. Das abgekochte Tee- oder Kaffeewasser eignet sich noch hervorragend als Spülwasser oder zum Abputzen von Gemüse, wie Kartoffeln oder Möhren. Bitte entsorgen Sie das Wasser nach der Benutzung nicht im Fluss. Das darin enthaltene Spülmittel würde das Wasser verunreinigen. Schütten Sie das gebrauchte Wasser mindestens drei Meter vom nächsten Fluss oder See entfernt aus.

Zeltleine als Wäscheleine nutzen

Zelte ziehen Sonnenstrahlen magisch an. Nutzen Sie diesen Effekt und trocknen Sie Ihre nasse Wäsche einfach an einem, über die Zeltstangen gespannten Seil. Notfalls lässt sich das Gestänge des Zelteingangs auch über ein Seil mit dem nächsten Baum verbinden. Nachteil hier: Stolpergefahr. Gerade nachts können solche Schnüre leicht übersehen werden. Mit etwas Leuchtband behangen, lässt sich diese Gefahr allerdings schnell bannen.

(Visited 73 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.